Echolot
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Gerät, das Wassertiefen oder Flughöhen nach dem Echoprinzip misst. Das Echolot ist ein Beispiel, bei der die Reflexion des Schalls bzw. Ultraschalls zur Feststellung der Wassertiefe angewandt wird. Aus dem Zeitunterschied zwischen ausgesandtem und zurückreflektiertem Schall-Impuls ermittelt das Echolot die Wassertiefe. Diese Art der Ortung wird auch von der Fledermaus zur Orientierung angewandt. Modernere Geräte sind in der Lage, nicht nur die Tiefe, sondern sogar die Form darzustellen, so dass Fischschwärme oder die Struktur des Meeresbodens dargestellt werden kann.
Physiker Alexander Behm, ein Mecklenburger, ist einer von den möglichen Erfinder dieses Gerätes. Bereits 1913 meldete er ein Patent dazu an und gründete 1921 die Behm- Echolot-Fabrik in Kiel. Die Erfindung des Echolotes revolutionierte die Tiefenbestimmung. Das Prinzip beruht auf der Laufzeitmessung eines Schallsignals, das vom Schiff ausgesandt und vom Meeresboden reflektiert wird. Kennt man die Schallgeschwindigkeit im Wasser, kann man die Tiefe errechnen.
[bearbeiten] Referenzen
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